Das Trio um den ehemaligen Eislauf-Profi Dimitri Schenker verlässt seine klassische Linie und macht sich aus den großen Konzerthäusern
auf zu einer spielfreudigen Reise über die Kontinente. Für den Zuhörer eine spannende Geschichte über Klezmer-Verwandlungen und Verwandtschaften.
Von leichtfüßigen Säbeltänzen über Csárdás und finnischer Polka führt der Spurenlauf zum Jazz über Filmmusiken bis hin zu Mackie Messer.

Drei Vollblutmusiker, die die eingängigen Melodien aus der unendlichen Fundgrube der jüdischen Klezmermusik auf ihre ganz spezielle Weise verarbeiten.
Das einzigartige Klangbild des Ensembles ist durch so unterschiedliche Einflüsse wie Jazz, Funk, Gypsy, Bossa Nova und Rock’n’Roll geprägt.

Presse:

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‘‘Eine Weltreise mit Hochzeitsmusik, „weil die auch eine Feiermusik ist“, unternahmen die Akteure mit ihren Zuhörern. Finnland, Amerika, Odessa und den Balkan besuchten sie musikalisch. Dabei traten die Klarinette des Ex-Stipendiaten der Landesstiftung Villa Musica und die Violine des früheren Konzertmeisters und ersten Geigers im Sinfonieorchester der Jungen Philharmonie Köln in reizvolle Dialoge. Für das jazzige und manchmal auch rockig angehauchte Element sorgte die Gitarre. Mal vibrierten die Töne geheimnis- und gefühlvoll, dann hüpfte die Melodie ausgesprochen heiter.

‘‘Geschmeidig war ihr Spiel, voll und warm der Ton und die Interpretationen temperamentvoll und vielfach mit Witz. Dazu trugen kleine Showeinlagen bei wie ihr Auftritt zu brasilianischen Klängen mit Sonnenbrillen oder die Übernahme der Eigenart eines ukrainischen Klarinettisten, mit dem Rücken zum Publikum zu spielen. Darüber hinaus war auf einmal mitten in „Fiedel in Amerika“ ein Zitat aus Glenn Millers „In the mood“ und in „A Ganef“, ein Ganove, die Moritat von Mackie Messer auszumachen.

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‘‘„The Klezmer Tunes“, das sind Dimitri Schenker (Klarinette), Igor Mazritsky (Violine) und Mike Rauss (Gitarre). Drei Musiker, nicht nur musikalisch brillant, sondern auch in Sachen Unterhaltung und Präsentation gut mit dabei. Mike Rauss steht zunächst allein auf der Bühne und singt zu den Klängen seiner Gitarre „Shalom“. Seine beiden musikalischen Mitstreiter betreten von hinten den Raum, zunächst der Fiedler, dann sind auch die klaren Melodien der Klarinette zu hören. Aus drei mach eins: Die Musiker von „The Klezmer Tunes“ überzeugen nicht nur durch ihr harmonisches Zusammenspiel, sondern immer wieder durch virtuose Soli, für die es dann verdienten Szenenapplaus gibt.

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‘‘Und dann kam das eigentliche „Highlight“ des Abends. „Ein Lied, das fast schon heilig ist“, wie Dimitri Schenker es ankündigte. Ein Lied über die „Mama“. Und das hat es in sich. Es hat keinen Text. Und es braucht auch keinen. Es ist mit so viel Herz, Liebe und Sehnsucht verbunden, dass es einem einen dicken Kloß im Hals beschert und rundum auch die eine oder andere Träne entdeckt werden kann.